atticus

atticus

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Namen sind Schall und Rauch. So sagt man jedenfalls. Das mag zu einem bestimmten Grad auch stimmen. Als nicht fassbare Laute spuken sie in unseren Köpfen. Doch sie können auch mehr sein: Wegweiser im Geiste, die uns irgendwohin - zu jemand bestimmten - führen können.

Ich denke, dass Sie mich am besten kennenlernen, indem Sie meine Bilder betrachten. Diese zeigen sich dem Betrachter ohne Worte. Und doch sprechen Sie andauernd mit einem. Sie erzählen einem unendliche Geschichten. Bewerfen einen mit Gefühlen und Gedanken. Und das alles in ein Augenblick des Innehaltens gepresst. Stille sowie laute Momente, negative wie auch positive. Alles woraus das Leben besteht, daraus bestehen auch meine Bilder.


Sie werden merken, dass sich meine Werke um den Menschen drehen. Ein Blick, die Körperhaltung, die Seele, die durch den Körper strahlt. Es ist der Mensch, der mich interessiert.

Ich habe nichts gegen das Arbeiten mit Refernzen (für Portraits etc.), jedoch muss selbst bei einem Portrait das Bild mehr sein als die äußere Wiedergabe.

Am liebsten arbeite ich aber zur Zeit ganz ohne Referenz. Ein Bild, das aus dem Nichts entsteht. Es ist nicht so, dass ich mich nicht umschaue, mich mit Vielem beschäftige und auf vielen verschiedenen Ebenen abspeichere. Wenn ich mich an das Bild setze, möchte ich total losgelöst von Vorgaben sein und etwas ganz Neues kreieren. In diesem Arbeitsprozess finde ich eine Unendlichkeit, die mich bei jeder neuen Arbeit beflügelt und bei mir die Neugier auf das noch Unentdeckte befeuert.

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